Geschenkverpackungen – Geschenke verpacken – Geschenke einpacken

Kreative Verpackungen

gutschein_selbst_gestaltenJeder wird gern beschenkt. Die Art und Weise, wie ein Geschenk verpackt und präsentiert wird, ist genauso wichtig wie das Geschenk selbst.

Eine ausdrucksvolle Geschenkverpackung sagt nicht nur viel über das Stilempfinden des Schenkenden aus, sondern zeigt auch, dass sich der Schenkende Gedanken über den Empfänger der Gabe gemacht hat. Eine dekorative Verpackung lässt Augen funkeln und macht das Schenken zu einem reizvollen Erlebnis.

Ein nachlässig verpacktes Geschenk, oder eine zu protzige oder zu spartanische Verpackung lässt hingegen auf armseligen Geschmack, Gleichgültigkeit oder fehlendes Geschick schließen – und trübt somit unvermeidlich die Freude des Geschenkempfängers. Dies bedeutet keinesfalls, dass ein Geschenk immer mit glitzernden, teuren Materialien verhüllt werden muss. Doch auch bei Verwendung einfacher Geschenkpapiere sollte das Geschenk adrett und ohne hässliche Falten oder Ausbauchungen verpackt werden; die Schleife sollte von der Breite und der Farbe her zum gewählten Papier passen und ordentlich drapiert und arrangiert werden.

Das Geschenkeverpacken lässt sich ebenso erlernen wie das Autofahren: Man muss es einfach tun! Natürlich gilt es wie im Strassenverkehr einige Regeln zu beachten, doch auch hier macht erst die Übung den Meister. Mit der Zeit werden nicht nur die Finger ganz von allein immer geschickter im Falten und Schleifenbinden, sondern es entstehen vor dem geistigen Auge auch völlig neue Verpackungsideen. Eines ist sicher – die Kunst des Geschenkeverpackens zu beherrschen bringt Freude und stellt ein ganz besonderes kreatives Hobby dar. Jedes verpackte Geschenk ist ein kleines Kunstwerk, dass von einem selbst entworfen und geschaffen wurde.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen:
Geschenke einpacken Schritt für Schritt

Geschenke gibt es das ganze Jahr über. Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zu einem anderen Anlass, Geschenke verpacken gehört zum Alltag dazu. Mit Hilfe von zahlreichen Bastelanleitungen möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Geschenke richtig und vor allem schön, verpacken.

Von Bastelanleitungen zum Verpacken von Geburtstagsgeschenke, über Geschenkverpackungen für Kinder bis hin zu Verpackungen für Hochzeitsgeschenke haben wir für jeden Fall die passende Geschenkverpackung parat. Lassen Sie sich inspirieren.


Sieben Überraschungsregeln

  1. Jeder lässt sich immer wieder gern überraschen. Ebenso wenig, wie sich Lob und ehrlich gemeinte Komplimente abnutzen, sind Menschen für Überraschungen fast immer empfänglich.
  2. Der Überraschungseffekt wird abgeschwächt, wenn der bzw.die zu Überraschende auf Gesten der Zuwendung eingestellt ist und mit Geschenken rechnet (Geburtstag, Weihnachten, Hochzeitstag etc.)
  3. Spekuliert der Empfänger auf Grund eines Anlasses auf ein Geschenk, das dann nicht eintrifft oder bescheidener ausfällt als erwartet, wird dies als Enttäuschung empfunden. Freilich wird diese Enttäuschung selten eingestanden, noch seltener geäußert.
  4. Erfolgreich durchgeführte Überraschungen verlangen Phantasie und richtiges Timing.
  5. Eine Überraschung darf keine „Zwangsbeglückung“ sein, und sie darf nicht als belästigend empfunden werden. Geschenke und Überraschungen sind keine Wundermittel, sollten mit Bedacht eingesetzt und nicht missbraucht werden.
  6. Die meisten Menschen werden – außerhalb bestimmter Anlässe – selten überrascht. Die größte Wirkung erzielen Sie mit einem noch so kleinen Geschenk, das Sie dem Empfänger zu einem von ihm unerwarteten Zeitpunkt machen. Gelegenheiten, danke zu sagen, gibt es viele. Nutzen Sie sie und gewinnen Sie die Herzen Ihrer Mitmenschen.

gift-553137_640Überraschung: Geschenke erraten

Eine Geschenkverpackung verbirgt das Präsent und stellt dem Beschenkten ein Rätsel. Selbst wenn die Dame des Hauses das adrett verpackte Geschenk ihres Allerliebsten erblickt und entgegennimmt, kann sie über den Inhalt nur mutmaßen. Und auf die Frage ihrer Tochter „Was ist denn da drin?“ erhält diese vom Vater nur zur Antwort: „Rat‘ doch mal!“. Das tut die Kleine dann auch, nimmt das verpackte Geschenk in die Hand und spekuliert an Hand des Gewichts und der Größe des Kartons munter drauf los.

Eines der ungeschriebenen Rituale des Schenkens besagt, dass der Schenkende den Empfänger nicht im Vorfeld über das Geschenk unterrichtet. Die Überraschung ist ein wesentliches Element des Schenkens. Vor Heiligabend schließen sich Familienmitglieder in Räumen ein, verpacken die Geschenke und verstecken die Gaben unter dem Bett oder im Kleiderschrank. Jeder kennt die Spielregeln und jeder hält sich daran. Das Geheimnis um das Geschenk gehört beim Schenken dazu.

Mit der Geschenkverpackung können Sie den Überraschungseffekt in gewissen Grenzen steuern. Ein kleines, aber wertvolles Geschenk kann in einem großen Karton verstaut werden; ein leichtes Objekt kann ein schwereres vort äuschen, wenn der Geschenkkarton zus ätzlich beschwert wird. Einige Präsente wie CDs werden fast immer allein an der Form erraten – solche Objekte sollten daher, wenn der Überraschungseffekt gewahrt werden soll, immer in einem formneutralen Karton verstaut und verpackt werden. Auf der anderen Seite lassen sich bestimmte Präsente wie zum Beispiel Weinflaschen auf originelle Art und Weise verzieren und so als Teil der Geschenkverpackung einbinden. Die Überraschung wird in diesem Fall durch die kreative Verfremdung des Gegenstandes durch den Schenkenden ersetzt.


Was uns an Verpackungen reizt

Eine ansprechende Geschenkverpackung steigert das Geschenkerlebnis enorm. Eine hübsche Verpackung erhöht den ideellen Wert des Geschenks und betont die Geste des Schenkens; der materielle Wert des Geschenks tritt in den Hintergrund. Das Auspacken des Geschenks wird vom Gebenden und Nehmenden als ein kleiner zeremonieller Akt erlebt. Je aufwendiger die Geschenkverpackung, desto größer zum einen die Freude und die Spannung, desto größer zum anderen freilich auch die (unbewußte) Erwartungshaltung.

Warum fällt die Freude weit geringer aus, wenn wir ein Geschenk unverpackt erhalten? Ein Buch ist ein Buch, ein Collier ist ein Collier – der Wert des Geschenks ist derselbe. Im Gegenteil, der Schenkende erspart uns bei einem Verzicht auf eine Verpackung ja sogar die Mühsal des Auspackens. Was also reizt uns so am Entblättern? Worin begründet sich das besondere sinnliche Erleben?

Vermutlich liegen die Ursprünge in archaischen menschlichen Erfahrungen begründet. Der frühzeitliche Mensch lernte, dass es sich durchaus lohnt, die Hüllen von Früchten und Nüssen zu entfernen, um an den nahrhaften Kern zu gelangen. Der Lerneffekt war, dass ein wertvoller Inhalt immer durch eine Schale geschützt wird. Und der Mensch bemerkte, dass es sich lohnt, Zeit und Kraft in die Entfernung dieser Schale zu investieren. Die Mühsal, die mit dem Knacken einer Nuß verbunden war, verwandelte sich im Lauf der Evolution in eine freudige Erwartungshaltung. Verbunden damit war die Erkenntnis, dass eine „verpackte“ Frucht eine gewisse Frischegarantie enthielt, während eine bereits aufgeplatzte Orange oftmals bereits verdorben war. Die unversehrte, glänzende Schale verlieh dem Nahrungsmittel somit eine erhebliche Wertsteigerung in den Augen des Menschen.


gift-553152_640Werben für die Beziehung

Eine Geschenkverpackung hat einiges mit einer industriellen Produktverpackung gemeinsam: Sie soll „Appetit“ auf den Inhalt machen und dem Empfänger eine Vorfreude auf den Gewinn vermitteln, den das Geschenk bzw. das Produkt erbringt. Eine Produktverpackung unterstützt wesentlich das „Kauferlebnis“. Ziel einer Produktverpackung ist es, den Kunden zum Kauf zu animieren. Ist das Produkt gekauft, hat die Verpackung ihren Zweck im wesentlichen erfüllt.

Auch eine Geschenkverpackung wird vom Empfänger des Geschenks „gekauft“. Der Empfänger ist zwar der Freiheit beraubt, eine Entscheidung für oder gegen den „Erwerb“ des Geschenks zu treffen. Denn das Ablehnen eines Geschenks verbietet sich aus kultureller Tradition. Dennoch nimmt der Empfänger wie ein Kunde eine Bewertung des Geschenks und dessen sorgfältiger oder eben liebloser Verpackung vor. Und er wird sich bei passender Gelegenheit mit einem Gegengeschenk oder einer Gegenleistung in anderer Form bedanken. Schenken hat seit je her etwas mit einem unausgesprochenen Tauschgeschäft zu tun.

Die Industrie legt großen Wert auf aufwendig gestaltete Produktverpackungen. Die Natur im übrigen auch: Viele Pflanzen und Tiere – nicht nur Orchideen und Pfauen – „verpacken“ sich äusserst reizvoll. Der Werbung wegen. Für Fotos, die auf Verpackungen von Damenstrumpfhosen erscheinen, vergeben die führenden Hersteller Aufträge an die besten Fotografen der Welt. Denn viele Frauen kaufen weniger eine praktische Strumpfhose, als vielmehr die Sehnsucht nach schönen, langen Beinen. Beinen, mit denen sich werben lässt.

Geschenkverpackungen bewerben mehr als den Inhalt. Der Produktverpackung, mag sie noch so stylish und makellos daherkommen, fehlt etwas entscheidendes: das persönliche Element. Erst die persönlich angefertigte Geschenkverpackung bringt die Wertschätzung für den Empfänger zum Ausdruck.


Wozu überhaupt Geschenkverpackungen?

Geschenkverpackungen können einem Geschenk eine dekorative und ansprechende Verhüllung verleihen. Eine ästhetische Verpackung entsteht durch den harmonischen Dreiklang der drei Faktoren:

  • Form (vorgegeben durch das Geschenk bzw. die Geschenkschachtel)
  • Muster und Farbe (des Geschenkpapiers)
  • Applikationen (Schmuckband, Schleifen etc.)

Grösse und Form der Verpackung ist weitestgehend durch das Präsent selbst vorgegeben – diese wird in der Regel durch das Behältnis bestimmt, welche das zu verschenkende Produkt aufbewahrt. Bei gekauften Geschenken wird dies zumeist die industriell angefertigte Produktverpackung sein.

Gefällt Größe und Form der Werksverpackung nicht, kann eine Auswahl aus einem großen Angebot von Geschenkschachteln getroffen werden, die der Handel anbietet. Alternativ kann das Geschenk auch in anderen Behältnissen verstaut oder „nackt“ verpackt werden. Typische Produkte, die zumeist ohne industrielle Umverpackung verschenkt werden, sind Bücher und CDs. Der Geschenk-Gegenstand kann daneben auch als Bestandteil der Geschenkverpackung verwendet werden (ein Beispiel wäre ein Schmetterling, dessen Rumpf ein Füller bildet).

Für Musterung, Farbe und Dekoration der „Geschenkbekleidung“ steht eine fast unübersehbare Auswahl an Geschenkpapieren und Dekorationen zur Verfügung. Das zum Geschenk passende „Outfit“ zu finden ist zum Glück aber nicht so schwierig, wenn man sich zuvor ein wenig Gedanken über das Geschenk, den Anlass und den Empfänger macht.